Die Zither ist ein Instrument der unbegrenzten Möglichkeiten. Im heutigen Konzert in der Kirche St. Paul demonstriert Andrea Trieflinger eindrucksvoll, wie sich dieses Instrument mühelos zwischen den Epochen bewegt.
Das Programm spannt einen weiten musikalischen Bogen: Es eröffnet mit der sakralen Strenge und Schönheit des Barock. Zu hören sind Johann Sebastian Bachs Prélude (BWV 1008), ursprünglich für Cello komponiert, sowie die filigrane Toccata Arpeggiata von Giovanni Girolamo Kapsberger.
Diesen klassischen Werken stellt die Solistin zeitgenössische Kompositionen gegenüber. Mit Wilfried Scharfs „Casino Flair“, Christoph Pampbuchs atmosphärischem „Der letzte Tanz der Sonne“ und Harald Oberlechners „Just a Little Romance“ zeigt sich die Zither von ihrer modernen, rhythmischen und romantischen Seite.
Genießen Sie ein Konzerterlebnis, das die Akustik von St. Paul mit der Intimität des Zitherspiels vereint.